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Sonntag, 22. Oktober 2017
  
Die „Schlüssel“ für einen Aufschwung in der Baubranche
Montag, 21. Marz 2011
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Als „Dreigestirn“ könnte die Baubranche in Griechenland bezeichnet werden. ELLAKTOR, J&R Avax und TERNA sind die führenden Gesellschaften, welche im Jahr 2010 90% des Gesamtumsatzes erzielten, gegenüber 61% im Jahr 2006. Die „3“ beeinflussen die Branche darüber hinaus maßgeblich im Bereich der mittleren Unternehmen, da 30-40% der Kosten Entlohnungen von Subunternehmen sind. Die Zahlen für die Branche insgesamt belegen eine weitere Abnahme der Bautätigkeit, aufgrund der schwierigen Lage der griechischen Wirtschaft.

Dennoch wird nach Schätzungen der Nationalbank in den kommenden zwei Jahren ein Aufschwung erwartet, der unter bestimmten Voraussetzungen bis 2015 anhalten kann – dann wird auch die Aufnahme der EPSA-Posten 2007-2013 in Höhe von 30 Milliarden Euro beendet sein – und darüber hinaus. Als entscheidender Faktor gilt hierbei die Entwicklung der SDIT (Zusammenarbeit vom öffentlichem und privaten Sektor) mit Großaufträgen von 50 Milliarden Euro für die nächsten zehn Jahre. Von 2010-2012 sind öffentliche Investitionen in Höhe von 8-8,5 Milliarden Euro jährlich geplant, im Jahr 2013 sollen die 9 Milliarden überschritten werden.

So erwartet man für 2012-13 einen Umsatzanstieg von 24% jährlich. Bei der Betriebsgewinnspanne wird ein Anwachsen auf 13% im Jahr 2013 gegenüber 9,7% im Jahr 2010 geschätzt, wodurch mindestens der Durchschnitt der Jahre 2004-09 (12,5%) erreicht würde.

Hinsichtlich der Gliederung der verschiedenen Aktivitäten und Einkünfte der Großkonzerne der Branche war eine Verstärkung im Bereich Konzessionen und Energiegewinnung zu vermerken. Die Einkünfte aus Konzessionen lagen bei 330 Millionen Euro jährlich im Dreijahreszeitraum 2008-10, was einem Anteil von 8% am Umsatz entspricht. Die Betriebsgewinnspanne der konkreten Aktivität erreicht 60% (wobei die Abzahlung der Baukosten enthalten ist), was 52% der Gesamtbetriebsgewinne der Gesellschaften entspricht.

Die Energiesparte brachte in den vergangenen drei Jahren 4,5% der Einkünfte ein, gegenüber 2% im Jahr 2004, und kam so auf 1,5 prozentualer Einheiten der Betriebsgewinnspanne. Dennoch, auf der Basis der bestehenden Investitionsprogramme, wird ein Anteil von 8,8% der Einkünfte aus der Energiesparte bis 2013 erwartet, was einem Anteil von 38% des Gewinns entspräche (gegenüber 17% im Jahr 2010).

Zuletzt muss auch die Hinwendung zu Auslandsmärkten seitens der großen Gesellschaften erwähnt werden – mit nahezu ausgeglichener Verteilung zwischen Mittlerem Osten und Südosteuropa. So verdoppelte sich der Auslandsumsatzanteil von jährlich 0,5 Milliarden Euro im Zeitraum 2004-2007 auf 1 Milliarde jährlich von 2008-2010.

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