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Donnerstag, 29. Juni 2017
  
Griechen kaufen weniger, preisgünstigere und griechische kohlensäurehaltige und andere alkoholfreie Getränke
Mittwoch, 22. Juni 2011
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Die mögliche Steuererhöhung um 10% auf kohlensäurehaltige und andere alkoholfreie Getränke wird genau die gegenteilige Wirkung wie die von der Regierung beabsichtigte zur Folge haben, da die Nachfrage um 15% fallen wird. Dies ist das Ergebnis einer Studie der IOBE im Auftrag der Vereinigung Griechischer Industriellen, aus der hervorgeht, dass diese Maßnahme letztendlich zu einem Einnahmeverlust der Staatskassen führen wird.

Parallel dazu wird diese Entwicklung der ohnehin von der Krise gebeutelten Branche, welche sich in einer der schwierigsten Phasen ihrer Geschichte befindet, einen erneuten Schlag zuführen. Trotz aller Anstrengungen seitens der großen Unternehmen vor allem der zwei führenden, 3E und (mit großem Abstand stabil an zweiter Stelle) PepsiCo die extremen Verkaufsverluste mit fortwährenden Sonderangeboten in Grenzen zu halten, scheint die Tendenz sich nicht leicht umkehren zu lassen.

Charakteristisch ist der Verkaufsrückgang bei alkoholfreien Getränken um 8% im Vorjahr gegenüber 2009, während die kohlesäurehaltigen Getränke um 12% verloren. Die Situation zeigt keine weitere Verschlechterung für den Zeitraum Februar-März 2011, während der Verkauf von kohlesäurehaltigen Getränken um weitere 9,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum nachgab.

Allein Private-label-Produkte (Loux, Epsa, Gerani, Kliafa usw.) konnten nicht nur standhalten, sondern ihren Marktanteil sogar ausbauen. Außer dem Preisunterschied spielt hier gewiss auch die jetzt offensichtlich auf dem Markt erkennbare Tendenz der Verbraucher hin zu griechischen Produkten eine Rolle.  Deren Zukunftsaussichten scheinen positiv aufgrund der Entwicklungsmöglichkeiten, die sich durch die Verstärkung des Verkaufstellennetzes ergeben können.

Dennoch darf nicht vergessen werden, dass der Schlag, den die kleinen Verkaufsstellen hinnehmen mussten zeitgleich natürlich auch das Großhandelsnetz welche zu Hunderten schließen, die Möglichkeiten, die sich aus dem oft fehlenden Angebot von Private-label-Produkten in diesen Verkaufsstellen zumindest theoretisch ergab, wiederum einschränken.

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