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Sonntag, 25. Juni 2017
  
Griechenland: Krise, jedoch auch Entwicklungspotenzial auf dem Speiseeismarkt
Mittwoch, 6. Juli 2011
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Über großes Entwicklungspotenzial verfügt der Speiseeismarkt in Griechenland, trotz der durch die Krise erlittenen Einbußen sowie, an zweiter Stelle, der klimatischen Bedingungen (dieses Jahr verzögerte sich der Beginn der heißen Sommertage). Der Grund dafür ist – wie ein leitender Angestellter des beim Verkauf an erster Stelle stehenden Konzerns Unilever bemerkt – der mit 7 Liter jährlich relativ niedriger Durchschnittskonsum pro Kopf, gegenüber 16-20 Liter in den skandinavischen Ländern, obwohl es dort sehr viel kühler ist.

Die auf dem Markt herrschende Situation ist wahrhaftig schlecht. So sank der Speiseeisverkauf im Juni 2011 um fast ein Drittel (genau 31,9%) gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat. Hinzu kommt, dass dieser enorme Abfall sich an die Verminderung um 8-10% des Jahres 2010 gegenüber 2009 anschließt.

Hier lohnt die Anmerkung, dass der Speiseeismarkt traditionell Anfang Februar „eröffnet wird“, wenn die Verträge zwischen Herstellern bzw. Importeuren mit den Großhändlern und Verkaufsstellen ausgehandelt werden. In der Praxis werden dann Vergütungen und Gewinnspannen festgelegt, beginnt die Herstellung neuer Eissorten sowie deren Preisfestsetzung. Die Geschäftszahlen zeigen, dass auf den Zeitraum Februar-Mai 45% des gesamten Jahresverkaufs entfallen.

Bei der Marktverteilung bleibt Unilever (Algida, EVGA) mit 40,3% an erster Stelle. Auf dem zweiten Platz befindet sich Nestle mit 34,7%, was eine leichte Verbesserung bedeutet (33,6% im Jahr 2010). Als Dritte kommt das einzige griechische Interessen vertretende Unternehmen der Branche, die in Serres angesiedelte Firma Kri-Kri von P. Tsinavou, mit einem Marktanteil von 7,2%, was einen Anstieg um zwei Punkte gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Unter anderem erreichte Kri-Kri eine Vereinbarung mit Trofelekt, welche das amerikanische Speiseeis Mars importiert.

Zwei weitere Punkte sind erwähnenswert: Erstens der steigende Anteil der Private-label-Produkte, der sich bei nun 13% befindet. Zweitens der Verkaufsanteil von heute 30,6% über Supermärkte, welche gegenüber den kleinen Verkaufsstellen immer mehr Boden gewinnen.

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