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Dienstag, 24. Oktober 2017
  
Starke Einbußen auf dem Markt für in Flaschen abgefülltes Wasser – Verkaufsrückgang im zweistelligen Bereich
Montag, 25. Juli 2011
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Bei einem Wert von 230 Millionen Euro jährlich befindet sich der Markt für in Flaschen abgefülltes Wasser in Griechenland. Dieser Wert verringert sich jedoch fortwährend, aufgrund der andauernden Verkaufsabnahme der letzten Jahre – dieses Jahr wird ein Rückgang im zweistelligen Bereich erwartet, von um die 12-15%. Zurückzuführen ist diese Entwicklung selbstverständlich auf die Krise, welche die Griechen selbst bei Produkten wie in Flaschen abgefülltem Wasser zu Einsparungen zwingt.

Hier lohnt die Anmerkung, dass der Verbrauch von in Flaschen abgefülltem Wasser pro Kopf in Griechenland vor Beginn der Krise um 10-12% jährlich gestiegen war. Vor allem in den Jahren 1998-2005 hatte sich der Konsum beigehen verdreifacht – von 380 Millionen Litern auf eine Milliarde. Heute liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei 98-100 Litern im Jahr (wobei der höchste Verbrauch in die Sommermonate fällt), und Griechenland gehört somit zu den zehn Ländern mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch in Europa.

Nach Angaben von Herstellern aus der Branche, in der 65 Unternehmen und Tausende von Angestellten tätig sind, wird sich die Situation ab September weiterhin verschlechtern, vor allem aufgrund der Erhebung einer speziellen Verbrauchssteuer von 23% auf kohlensäurehaltige, in Flaschen abgefüllte Getränke, einschließlich Wasser. Die negativen Auswirkungen halten sich in Grenzen durch die Tatsache, dass der Anteil der betreffenden Kategorie an der Gesamtmenge der Verkäufe von Flaschen-Wasser nur 6,5% beträgt. Den Löwenanteil bestreitet natürliches Mineralwasser (72,5%), gefolgt von Tafelwasser (21%).

Entsprechend den Daten des „Verbands der Gesellschaften in Flaschen abgefüllten natürlichen Mineralwassers“ (SEFŐĚĹÍ), betrifft der Rückgang der Verkäufe weniger die Regale in den Supermärkten oder die Kiosks. Er trifft vor allem die Gastronomie, wo der Konsumrückgang an die 50% beträgt, aufgrund der dramatischen Ausgabenbeschränkung der Griechen bei Restaurant-, Bar- und Café besuchen. Als Gewinner werden die Private-Labels aus der Krise hervorgehen, welche ihren Anteil stark erhöhen konnten – beim häuslichen Verbrauch auf bis zu 20%.

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