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Donnerstag, 29. Juni 2017
  
Griechenland: „Verkaufssturz“ bei Sonnenbrillen und Brillengestellen, Kontaktlinsen halten sich
Dienstag, 27. September 2011
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Rückläufig entwickelte sich der Markt für Optikartikel auch im vorigen Jahr aufgrund der Krise. Die Verschlechterung der Marktentwicklung hatte sich bereits im Jahr 2009 gezeigt, wie aus den Gruppenbilanzen von 19 Importunternehmen hervorgeht. Damals gingen die Verkäufe um 12% gegenüber 2008 zurück, die EBITDA Gewinne gaben um 22,1% nach.

Für die verschiedenen Produktkategorien wurden jedoch, nach Angaben der Icap Group, unterschiedliche Konsumrückgangstendenzen verzeichnet. Dies beruht auf der Tatsache, dass einige Produkte Grundbedürfnisse abdecken (optische Gläser und Kontaktlinsen), während andere zu den Luxusartikeln gezählt werden (Brillengestelle und Sonnenbrillen).

Der Gesamtverkaufswert von Optikartikeln fiel im Jahr 2010 um 15,4% gegenüber 2009, wobei der Verkaufsrückgang in Optikartikelgeschäften im selben Zeitraum 17% erreichte. Unter Berücksichtigung der aktuellen Lage und der Markttendenzen, erwartet man einen weiteren Rückgang zumindest für das Jahr 2011 – sowohl bei der Stückzahl als auch beim Wert. Die Konsumenten werden ihrerseits weiterhin nach den, in den vergangenen Monaten immer zahlreicher gewordenen, Angeboten und Preisnachlässen Ausschau halten.

In den verschiedenen Produktbereichen sieht die Lage wie folgt aus: Der Verkauf von Sonnenbrillen ging letztes Jahr um 12,2% zurück, während der Vergleichswert bei Brillengestellen für optische Gläser bei 16% lag. Im Gegensatz dazu steht der um einiges niedrigere Rückgang beim Verkauf von optischen Gläsern (7%) und Kontaktlinsen (2,5%), da letztere beide in direktem Bezug zu Gesundheit und Sehvermögen stehen.

Es lohnt die Anmerkung, dass der größte Anteil der Inlandsnachfrage über Importe gedeckt wird – während die Exporttätigkeit relativ begrenzt ist. Im Bereich Großhandelsabsatz, vor allem bei Brillengestellen und Sonnenbrillen, konzentriert eine kleine Anzahl Anbieter einen recht hohen Marktanteil auf sich. Demgegenüber beobachtet man im Einzelhandel eine starke Zersplitterung.

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