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Mittwoch, 23. August 2017
  
Griechenland: Verkaufsanstieg, jedoch Einnahmenverminderung in der Pharmaindustrie
Dienstag, 11. Oktober 2011
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Die Marktkonzentration im Bereich Pharmaindustrie bleibt weiterhin hoch und in der Branche wird aufgrund mehrerer verschiedener Parameter eine starke Einnahmenverminderung erwartet. Konkret verzeichneten die 20 größten Unternehmen (insgesamt sind es 387) in den ersten acht Monaten des Jahres 2011 Verkäufe an Apotheken und Zwischenlager in Höhe von 1,85 Milliarden Euro, was einem Marktanteil von 71,8% entspricht. Insgesamt belief sich der Umsatz im genannten Zeitraum auf 2,85 Milliarden Euro, womit er um 8,3% unter dem des Vergleichszeitraums des Jahres 2010 lag.

Im selben Zeitraum wurde ein knapper Anstieg des Verkaufsvolumens verzeichnet, nach Angaben des darauf spezialisierten Unternehmens IMS um 0,6% -wobei Verkäufe an Krankenhäuser nicht erfasst wurden. Die Entwicklung ist zum größten Teil auf den Preisrückgang vieler Produkte zurückzuführen. Dennoch scheint der Einnahmenrückgang sich nicht zu beschleunigen, der in den ersten 5 Monaten des Jahres 2011 sogar bei 15,9% gelegen hatte diese Tatsache ist wiederum (zumindest teilweise) auf einige teurere, neu in Umlauf gebrachte Medikamente zurückzuführen.

Auf dem ersten Platz bezüglich der Einnahmen befindet sich Pfizer, mit einem Marktanteil von 9%, jedoch gleichzeitig mit einem Rückgang des Verkaufswerts um 13,5%. Auf dem zweiten Platz und nur eine Armlänge entfernt kommt Novartis, mit einem Marktanteil von 8,9% und einem klar geringeren Einnahmenverlust (-2,6%), während sich auf dem dritten Platz mit 6,9% Marktanteil und einem Absturz der Einnahmen um 20,3% Sanofi-Aventis befindet. Die führende Fünferriege vervollständigen BIANIX mit entsprechenden Zahlen von 5,9% und -9,7% und AstraZeneka mit 5,1% und -12,5%.

Als einziges der großen Unternehmen der Branche konnte Roche Pharma seine Einnahmen verbessern, und zwar um 18%. Roche Pharma liegt mit einem Marktanteil von 2,9% auf dem zehnten Platz. Diese Entwicklung ergibt sich aus der Strategieänderung der Firma, Waren an Apotheken und Produktlager zu liefern, die traditionell direkt an die Krankenhausstationen geliefert wurden.

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