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Mittwoch, 23. August 2017
  
Griechenland - Das Dogma der Supermärkte: Angriff ist die beste Verteidigung!
Donnerstag, 24. November 2011
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Angriffslustig begegnen die zehn größten Gesellschaften im Bereich Supermärkte der Krise. Dies bestätigt sich nicht zuletzt durch die Politik der Ausweitung, die diese Gesellschaften im Jahr 2010 betrieben, mit Neuinvestitionen in Höhe von 352 Millionen Euro gegenüber 266 Millionen im Jahr 2009 – die in erster Linie der Entstehung neuer Verkaufsstellen und Vertriebszentren dienten, sowie ebenfalls zur Verbesserung bestehender Anlagen bereitgestellt wurden.

Zu dieser Entwicklung trägt sicher, zumindest teilweise, der gleichwohl grenzwertige Umsatzanstieg – um 0,92% bzw. 73,3 Millionen Euro, wie die jährliche Ausgaben des „Panorama der griechischen Supermärkte 2011“ feststellt - der zehn Stärksten der Branche bei . Schließt man die Unternehmen Carrefour-Marinopoulos und Dia Hellas (ersteres kaufte letzteres auf) aus, so beträgt der Verkaufsanstieg der übrigen acht 3,31% bzw. 187,24 Millionen Euro, was in der augenblicklichen griechischen Wirtschaftslage keinesfalls zu vernachlässigen ist.

Die besten Ergebnisse unter den zehn Stärksten der Branche  erreichten letztes Jahr die Gesellschaften Alpha Bita Vassilopoulos und Sklavenitis. Konkret erzielte erstere zum wiederholten Mal die höchsten Gewinne. Die Gewinne vor Steuern stiegen um 4,99% bzw. 2,6 Millionen Euro, so dass das Gesamtergebnis bei 54,76 Millionen Euro liegt. Dieselbe Gesellschaft zeigte auch das beste Ergebnis bei den Nettogewinnen, mit 3,48%, während das Resultat des Aktienkapitals bei beeindruckenden 30,71% lag.

Die Gesellschaft Sklavenitis zeigte die deutlichste Verbesserung ihrer Ergebnisse. Der Anstieg erreichte 35,78%, so dass 8,07 Millionen zum Gewinn von 2009 hinzukommen und das Gesamtergebnis bei 30,63 Millionen Euro liegt. Positiv waren die Ergebnisse auch bei den anderen Unternehmen (zusätzlich zu den beiden) der ersten zehn, wie Metro, Veropoulos, Masoutis, Pente, Arvanitidis und Vorrats- & Konsumgenossenschaft Pe. Mitglieder IN.KA.

Hier lohnt die Anmerkung, dass die getätigten Investitionen die Abschreibungen der Gesellschaften beeinflussten, was wiederum Auswirkungen auf die Gewinne hat. So verstärkten sich die Abschreibungen im Jahr 2010 um 6,99%, von 154,37 Millionen auf 165,16 Millionen Euro. Insgesamt verzeichneten die zehn Stärksten einen Abschreibungsquotienten von 2,05% gegenüber 1,90% einer Beispielgruppe von 74 Unternehmen, die in „Panorama“ untersucht wurde.

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