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Dienstag, 12. Dezember 2017
  
Griechenland: Private-labels und „loses“ Olivenöl werden von den Verbrauchern bevorzugt
Mittwoch, 18. Januar 2012
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Ein Abwärtstrend auf dem Olivenölmarkt in Griechenland ist für den Zeitraum 2009-10 eingetreten, sowohl auf der Herstellungs- als auch auf der Verbraucherebene: die Herstellung fiel um 4,3% und der Verbrauch um 6,1% gegenüber dem vorhergehenden Zeitraum; nach Angaben von ICAP. Die Ursachen hierfür sind jedoch in verschiedenen Bereichen auszumachen, während der Verbrauch vom verfügbaren Einkommen abhängt – also von der Krise beeinflusst wird – hat die Herstellung vor allem mit den klimatischen Bedingungen zu tun.

Den Erwartungen entsprechend, deckt die Herstellung den Inlandsverbrauch vollständig ab. Es muss jedoch angemerkt werden, dass der Verkauf von standardisiertem Olivenöl einen stärkeren Verlust erlitt (um 9,3%), während die Verbraucher sich weiterhin mit „losem“ Olivenöl versorgen, aufgrund des eindeutig niedrigeren Preises – und dies trotz des bei Berücksichtigung der kommunalen Gesetzgebung eigentlichen Verbots.

Aus dem gleichen Grund gewinnen auch Private-label-Produkte mehr Boden gegenüber den Markenprodukten – bei denen eine starke Konzentration festzustellen ist und der Wettbewerb sich ständig intensiviert. Die Schätzungen für die nächsten beiden Olivenernteperioden gehen aber im Großen und Ganzen von einer Stabilisierung des  Markenölvertriebs aus.

Gleichzeitig weisen die Exporte jedes Jahr starke Schwankungen auf, da sie direkt von der Nachfrage abhängen. Auch hier gehört der größte Anteil „losem“ Olivenöl, welches vor allem aus Italien nachgefragt wird. Trotz der Tatsache, dass die Ausfuhr von standardisiertem Markenöl im konkreten Zeitraum gestiegen ist, bleibt sie auf  niedrigem Niveau im Verhältnis zum Gesamtvolumen der Exporte.

Was das Kernöl betrifft, hier wird der größte Anteil in unbehandeltem Zustand abgesetzt, während der Inlandsmarkt für raffiniertes Kernöl im Zeitraum 2009-10 um 15% nachgab.

Zuletzt noch zu den Gruppenbilanzen auf der Basis der Angaben von 14 Unternehmen der Branche. Daraus geht hervor, dass der Verkauf im Jahr 2010 um 16% zurückging und der Gesamtbruttogewinn um 25,8%,  daraus ergibt sich ein insgesamt negatives Betriebsergebnis. 

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