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Mittwoch, 23. August 2017
  
Milchprodukte: durch die Krise greifen Unternehmen und Verbraucher nach griechischen und billigen Produkten
Donnerstag, 17. Mai 2012
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Trotz der Stabilität, mit der die Milchproduktbranche anfangs auf die Krise reagierte, zeigt sie seit dem Ende des Sommers 2011 Zeichen von Abschwung, aufgrund der durch das Memorandum nötigen Maßnahmen. Diese Entwicklung führte zu Verhaltensveränderungen sowohl aufseiten der Unternehmen als auch der Verbraucher.

So betonen die Unternehmen bei ihrem Versuch, der schwierigen Lage zu begegnen, die Herkunft ihrer Produkte aus Griechenland und bewerben sie damit. Die Verbraucher ihrerseits wenden sich günstigeren Produkten von Private-Labels zu, welche ihren Anteil auf dem Milchproduktemarkt ständig vergrößern, derzeit liegt er bei 10,3%.

Vor allem bei haltbarer Milch stieg der Anteil von Private-Labels im Vorjahr auf 14,7%, bei ultrahocherhitzter Milch auf 12,9%, während die Private-Label-Produkte insgesamt ihren Marktanteil bei Milch um 22,6% steigern konnten. Hier lohnt die Anmerkung, dass, trotz des Verkaufsanstiegs von haltbarer und ultrahocherhitzter Milch, der weitaus größte Anteil bei Milch mit 45% auf Frischmilch entfällt.

Nach Angaben von Nielsen, verringerte sich das Verkaufsvolumen von Milchprodukten (Milch, Joghurt, Nachspeisen, Sahne, abgepackter Käse) um 2,4% - vor allem aufgrund der weiteren Abnahme bei Milch (3%), Markenjoghurt (6,6%), sowie Milchnachspeisen (10%). Demgegenüber stieg der Verkaufswert im Vorjahr um 3,1% und erreichte 1,72 Milliarden Euro gegenüber 1,67 Milliarden im Jahr 2010, zuvorderst aufgrund der MwSt-Erhöhung und der Einschränkung von Sonderangeboten.

Zuletzt bezüglich der belegten Werbeausgaben: sie stiegen 2011 um 4,14% und erreichten 51.111.471 Euro gegenüber 49.184.527 Euro im Jahr 2010. Die Aufwendungen für Frischmilch erhöhten sich um 49,4% gegenüber 2010- diese war auch die einzige Kategorie, bei der im ersten Zweimonatsraum 2012 ein Anstieg verzeichnet wurde, um 12,2%, während der Markt insgesamt einen Rückgang von 25% im selben Zeitraum erlitt. Besonders erhöht waren die Werbeausgaben auch für Trockenmilch, und zwar um 127%. Bei Kondensmilch fiel der Werbeetat im Vorjahr zwar lediglich um 1,4%, in den ersten zwei Monaten 2012 beträgt der Rückgang jedoch fast 50%.

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