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Dienstag, 24. Oktober 2017
  
Gewinn und Wachstum für Pharmaunternehmen
Freitag, 6. Marz 2009
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Ein Wachstum von 12% verzeichnete der Umsatz der Pharmaunternehmen 2007 im Vergleich zum Vorjahr und erreicht damit eine Höhe von 5,6 Milliarden Euro, so die Ergebnisse einer Marktforschungsstudie der Hellastat S.A. , Kooperationspartner der INTZEIDIS Consulting. Bestätigt werden diese Angaben von der Nationalen Statistikbehörde Griechenlands (ESYE). Konkret stiegen die Ausgaben für Pharmaerzeugnisse im öffentlichen Gesundheitswesen um 18,9% - 3,83 Milliarden Euro in 2007 gegenüber 3,22 Milliarden in 2006. Im privaten Gesundheitssektor lagen die Ausgaben  bei 3,4 Milliarden Euro, was einem Anteil von 17,6% der Gesamtausgaben im Gesundheitsbereich und 1,6% des BIP entspricht. Diese Zahlen bestätigen, dass die Branche eine der am schnellsten wachsenden und gewinnbringensten ist in Griechenland und international.

Auf dem griechischen Markt dominieren die Tochtergesellschaften großer internationaler Pharmakonzerne, wobei erstere mehrheitlich Produkte der Muttergesellschaften einführen und vertreiben, ohne eine  Herstellungsfunktion auszuüben es gibt jedoch auch einige, die auf Produktionsanlagen Dritter zurückgreifen und selbst produzieren.

Was die griechischen Unternehmen der Branche betrifft, so konzentrieren sich die meisten auf die Produktion und Bereitstellung von Generika, da diese einen niedrigen Herstellungsaufwand verursachen und einen Wettbewerbsvorteil sowie hohe Gewinnmargen bieten. Die Inlandsproduktion von Generika entsprach für 2007 einem Wert von 750 Millionen Euro und 12% Marktanteil. Der international zu bemerkenden Tendenz folgend, erwartet man jedoch eine noch ansteigende Marktdurchdringung in diesem Bereich.

Es bleibt hier zu unterstreichen, dass nur sehr wenige griechische Unternehmen die nötigen Mittel bereitstellen können, um in Forschung und Entwicklung (R&D) neuer, innovativer Produkte zu investieren; zu diesem Zweck wird ein Zusammenschluss der Verbündeten zur Errichtung von Forschungszentren angestrebt. Das größte Problem sowohl griechischer wie ausländischer Pharmaunternehmen stellen die Schulden des öffentlichen Gesundheitswesens dar, sie belaufen sich auf schätzungsweise 3 Milliarden Euro.

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