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Sonntag, 25. Juni 2017
  
Gesättigt und geprägt von intensivem Wettbewerb mit leichten Schwankungen ist der Markt für Speisemehl in Griechenland
Freitag, 22. Februar 2013
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Schlechthin griechisch ist der Markt für Speisemehl, da der Importanteil aus dem Ausland vernachlässigenswert klein ist und lediglich 3 % der Inlandsproduktion exportiert werden. Dennoch haben die Preisschwankungen direkt mit ausländischen Parametern zu tun hauptsächlich, wie zu erwarten, mit dem Preis für Rohstoffe, welcher extrem auf- und absteigt.

Charakteristisch ist das Bild der drei-Jahre-von 2007 bis 2009: im Jahr 2008 ergab sich aus der weltweiten Preisexplosion für Rohstoffe ein Umsatzanstieg um 30 % der Unternehmen der Branche gegenüber 2007. Entsprechend bewirkte der starke Preisabfall im Jahr 2009 einen Umsatzrückgang der Unternehmen.

Allgemein jedoch, außer den Preisveränderungen, wird der Speisemehlmarkt in Griechenland von zwei Fakten bestimmt, die beide im Überangebot wurzeln: starker Wettbewerb und Marktsättigung welche ihrerseits zu den leichten jährlichen Preisveränderungen beiträgt. Dies liegt u.a. auch daran, dass die Gesamtnachfrage praktisch unelastisch ist, da sie direkt mit der Herstellung von Grundnahrungsmitteln zusammenhängt.

Es lohnt die Anmerkung, dass in der Branche viele Mehlindustrieunternehmen tätig sind, welche Mehl, Gries und Unterprodukte nach dem Mahlen von hartem und weichem Weizen herstellen. Ein Großteil des Marktes wird von großen Einheiten beherrscht, da diese über moderne Produktionsapparate verfügen. Die Produkte werden vor allem direkt an Teigwaren- und Lebensmittelhersteller verkauft, in Verpackungen von 50, 25 und 10 Kilo- oder auch lose. Charakteristisch ist, dass lediglich 5% des Weizenmehlverkaufs direkt in Form von Mehl an die Verbraucher weitergeht, beim Gries ist der entsprechende Wert 3 %. 

Die Weizenmehlproduktion stieg in den Jahren 1992-2001 mit einem durchschnittlichen Jahresrhythmus von 1,9 %. Danach wurden Schwankungen verzeichnet: deutlich wird dies in den Zahlen für die Jahre 2008-09 mit Minderung von jährlich 1,8 % nach einem vierjährigen Verkaufsanstieg. Bei Gries stiegen die Verkäufe von 1992-2004, dann gaben sie nach, durchschnittlich um 2,9 % pro Jahr.

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