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Dienstag, 24. Oktober 2017
  
Griechenland: Wirtschaftliche …Falten auf dem Antlitz der „Schönheitsindustrie“
Freitag, 12. April 2013
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Geschätzte 20 % verloren die Kosmetikverkäufe in den zwei Jahren 2010-11. Die Folge war eine relative Windstille in einem großen Bereich der Aufwärtsentwicklung, welche in den vorhergehenden Jahren (2000-2009) stattgefunden hatte, als der durchschnittliche jährliche Verkaufsanstieg bei 4,9 % lag.

In der Branche sind zahlreiche Unternehmen tätig, sowohl Hersteller wie Importeure, wovon die meisten sich nicht auf jeweils eine Kategorie von Kosmetikprodukten beschränken, sondern auch mit anderen Produkten handeln (chemische Produkte, paramedizinische Produkte usw.). Die Marktkonzentration ist dennoch recht hoch. So entfällt auf die zehn größten Unternehmen ein Verkaufsanteil von 65 %, wobei 35 % lediglich von den drei größten erzielt werden.

Trotzdem ist der Wettbewerb stark, aufgrund der Fülle von Sonderangeboten, vor allem auf dem Weg der großflächigen Verteilung, welche fast die Hälfte des Kosmetikmarkts ausmacht (49 % gegenüber 20 % der  Verteilung über Fachgeschäfte). Dies verstärkt sich umso mehr, da die Unternehmen gezwungen sind, Wege zu finden, die zurückgegangene Nachfrage zu decken. So entwickeln sie neue Produkte, während sie gleichzeitig weiterhin Preisnachlässe und Sonderangebote lancieren.

Zur Marktaufteilung ist zu bemerken, dass Hautpflegeprodukte weiterhin auf dem ersten Platz der Verbrauchergunst liegen, da sie 49 % des Gesamtverkaufs ausmachen. Mit einem Anteil von 33 % folgen Haarpflegeprodukte.

Nach Angaben von ICAP aus einer Beispielgruppe von 47 Hersteller- und/oder Importunternehmen, sanken deren Aktiva um 6,85 % im Jahr 2011 gegenüber 2010, während das Aktienkapital um 31% stieg. Eine Verminderung verzeichneten sowohl die mittel- bis langfristigen als auch die kurzfristigen Verpflichtungen, um 34 % bzw. 14,6 %. Der Bruttogewinn ging um 6,7 % zurück, gleichzeitig stieg jedoch das Gesamtfunktionsergebnis um 58 %, aufgrund der Senkung der sonstigen Betriebskosten um 10,5 %. So wurde im Jahr 2011 ein Nettogewinn verzeichnet, im Gegensatz zum Jahr 2010. Die EBITDA-Gewinne erhöhten sich um 32 %.

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