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Donnerstag, 29. Juni 2017
  
Griechenland: Verkaufsanstieg bei den Unternehmen der Branche Verarbeitung und Großhandelsvertrieb von Fleisch
Donnerstag, 2. Mai 2013
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Entgegen dem allgemeinen Strom entwickelte sich die Branche Verarbeitung und Großhandelsvertrieb von Fleisch im Jahr 2011 in Griechenland, indem sie ein weitaus positiveres Bild nicht nur im Vergleich zur bei weitem überwiegende Mehrzahl der Gesamtheit der griechischen Unternehmen zeigte, sondern sogar gegenüber denen, die in anderen Bereichen der Lebensmittelbranche tätig sind. Nach Angaben von Hellastat erreichten die Verkäufe von Unternehmen der Branche Verarbeitung und Abpackung von Fleisch einen Anstieg von 9 % gegenüber 2010, während der entsprechende Wert für die Großhandels- und Importunternehmen bei 3,9 % lag.

Die Widerstandskraft in Zeiten der Wirtschaftskrise liegt vor allem in der Bedeutung, welche die Produkte im Rahmen einer guten und vollwertigen Ernährung haben, begründet. Um die Branche jedoch noch wirkungsvoller zu wappnen, ist eine Intensivierung der Masteffizienz durch vertikale Ausnutzung nötig, während gleichzeitig auch in Richtung Auslandsmärkte, auf denen der Konsum erheblich höher ist, Gelegenheiten wahrgenommen werden können.

Hier muss angemerkt werden, dass der griechische Fleischmarkt stark vom Import abhängig ist, aufgrund der beschränkten Inlandsproduktion und der durchgehend steigenden Nachfrage.
Diese Lage führt häufig zu Importen von Produkten nicht geprüfter Qualität (z. B. aus Bulgarien). Eine andere Schwachstelle bildet auch die Versorgung mit Rohstoffen aus dem Ausland, was die Herstellungskosten zusätzlich ansteigen lässt.

Nach Angaben einer Studie an 164 Unternehmen der Branche im Jahr 2011, lag der Umsatz bei 1,09 Milliarden Euro, stieg damit insgesamt um 5,9 % gegenüber 2010. Dieser Anstieg wird jedoch vor allem den großen Unternehmen verdankt, da bei 54 % der Beispielunternehmen der Verkauf sank. Die Gewinne vor Steuern, Zinsen und Tilgung gingen insgesamt um 13 % auf 57,7 Millionen Euro zurück, während die Gewinne vor Steuern sich mehr als verdoppelten und bei 11,56 Millionen Euro lagen. Der durchschnittliche Bruttogewinnrahmen war um einen halben Punkt niedriger als 2010 (14,7 %), während der Gewinnrahmen vor Steuern, Zinsen und Tilgung 5,3 % erreichte (6,8 % im Jahr 2010).

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