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Montag, 21. August 2017
  
Importe und niedrige Nachfrage “zerstören” die griechische Schuhindustrie
Mittwoch, 6. November 2013
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Der andauernde Rückgang von Kaufkraft und Nachfrage, im Zusammenspiel mit Spitzenwerten beim Import (er belief sich im Jahr 2011 auf 95,2 % des griechischen Marktes!) vor allem aus Billiglohnländern, führten die griechische Schuhproduktion in eine tiefe Krise. Ein eindrucksvolles Bild ergibt sich aus der Tatsache, dass die Produktion sich heute, laut Angaben der griechischen Statistikbehörde, auf einem Niveau von fast 70 % unter dem des Jahres 2005 befindet.

Auf Grundlage der veröffentlichten Wirtschaftsergebnisse von 17 Herstellerunternehmen der Branche, beliefen sich deren Gesamteinnahmen letztes Jahr auf 38,3 Millionen Euro und lagen damit um 23 % bzw. 11,6 Millionen unter denen des Jahres 2011.  Die Nettoergebnisse zeigten Verluste in Höhe von 5,1 Millionen Euro – lediglich fünf der 17 Unternehmen erzielten Gewinne, die dazu mit 0,2 Millionen Euro grenzwertig waren, während die übrigen 12 Verluste von 5,3 Millionen aufwiesen. Die Gewinnmarge der 17 verminderte sich um 2,9 Prozenteinheiten, von 25,5 % im Jahr 2011 auf 22,6 % letztes Jahr.

Nun konkreter: im Zeitraum von Januar bis Juni 2013 verminderte sich die Herstellung von Schuhwerk mit Außensohlen und Obermaterial aus Gummi und Kunststoff (außer wasserdichten Schuhen und Sportschuhen) um 68 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Jahres 2005. Bei Schuhen mit Obermaterial aus Leder (erneut außer Sportschuhen) mit eingearbeitetem Zehenschutz aus Metall und verschiedenen speziellen Schuhtypen lag das Niveau um 68,3 % unter dem des Jahres 2005, auch wenn deren Herstellung im vorgenannten Zeitraum um 2,8 % stieg.

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