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Dienstag, 24. Oktober 2017
  
Griechenland: Weiterer Abschwung in der Immobilienbranche
Dienstag, 18. Marz 2014
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Die Immobilienbranche ist eine der am stärksten von der Wirtschaftskrise betroffenen Zweige der griechischen Wirtschaft. Charakteristisch für die Situation ist die Tatsache, dass nach dem Rückgang um 36,7 % des Jahres 2012, die Zahl der neuen Baugenehmigungen am Ende desselben Jahres (22.627) um 76 % unter der des Jahres 2005 lag.

Zudem geht aus der Analyse von Infobank Hellastat zur Wirtschaftssituation der 600 größten Unternehmen der Branche hervor, dass deren Umsatz gegenüber 2011 um 10,6 % auf 555,43 Millionen Euro zurückging. Die Bilanz dieser Unternehmen zeigte grenzwertige Betriebsverluste, während die Verluste vor Steuern  sich auf 378,08 Millionen Euro beliefen. Die EBITDA-Marge verlor einen Punkt und lag bei 46,9 %, während die Gewinnmarge vor Steuern mit -8,5 % abfiel.

Gleichzeitig befinden sich ungefähr 250-270.000 verfügbare neue Wohnimmobilien auf dem Markt, und der An- und Verkauf von gewerblichen Immobilien steht fast still. Die Mietpreise sind in den letzten Jahren in den meisten Mietkategorien erheblich gefallen. Jedenfalls hat die Senkung der Kaufpreise und der Mieten im Bereich gewerbliche Immobilien zu einem höheren Ertragsniveau beigetragen, es entstanden gute Investitionsgelegenheiten.

Zuletzt zu den Immobilienkrediten. Die Banken verfolgen eine einschränkende und konservative Finanzpolitik, sowohl aufgrund des fehlenden Zahlungsvermögens wie auch wegen der erhöhten Säumigkeit und Unsicherheit bei den bestehenden Kreditverträgen. Aufschlussreich ist, dass der Restwert der Immobilienkredite im Jahr 2012 um 3,4 % sank, gegenüber 2,9 % im vorhergehenden Jahr.

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