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Sonntag, 25. Juni 2017
  
„Stunde Null„ für die griechische Pharmaindustrie
Mittwoch, 3. September 2014
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In einer besonders schwierigen Position befindet sich die griechische Pharmaindustrie, welche für geschätzte 53.100 Arbeitsplätze sorgt, in den letzten Jahren. Charakteristisch hierfür ist, dass 70 % des pharmazeutischen Etats der „Staatlichen Organisation im Gesundheitswesen„ (EOPYY) sich auf lediglich 100 Artikel bezieht, wovon nur drei in Griechenland produziert werden! Insgesamt wird davon ausgegangen, dass, obwohl die Inlandsproduktion dazu in der Lage wäre, 80 % der Nachfrage außerhalb der Krankenhäuser zu decken, deren Anteil zur Zeit bei 16-17 % liegt. 

Parallel dazu müssen, laut der Griechischen Vereinigung der Pharmaindustrie (PEF), die Verluste mit einbezogen werden, welche den Unternehmen der Branche aufgrund der „Kürzung“ von Schuldscheinen der öffentlichen Hand entstanden. Es ist daran zu erinnern, dass die Abzahlung eines großen Teils der Schulden der öffentlichen Krankenhäuser des Zeitraums 2006-09 gegenüber den Pharmaunternehmen auf dem Weg einer verpflichtenden Gewährung staatlicher Schuldscheine bei den Unternehmen getilgt wurde. Zudem hat der Staat einen langfristigen (3jährigen) Tilgungszeitraum der konkreten Verluste verfügt, um so auf künstliche Weise einen Gewinn und so die Versteuerung desselben aufrechtzuerhalten. 

Im Ergebnis, so die Griechische Vereinigung der Pharmaindustrie, sind zahlreiche Unternehmen von der Geschäftsaufgabe bedroht, aufgrund der anhaltend niedrigen Nachfrage auf dem Markt (diese Tendenz wird in ganz Europa beobachtet). So haben viele im Prinzip ihre Entwicklungspolitik aufgegeben, um Strategien und Maßnahmen zur Überwindung der Krise (crisis management) zu adoptieren. 

Um der Krise zu begegnen, ohne die Notwendigkeit zur Einschränkung der Pharmaausgaben zu widerrufen, haben die Unternehmen der Branche eine Reihe Vorschläge dargelegt. Darunter z.B. das Gewicht der finanziellen Einschränkung auf die Rezepte und nicht auf die Preise zu übertragen, eine vernünftige Anwendung der Artikel und der therapeutischen Maßnahmen, die Annahme zur Entwicklung motivierender Maßnahmen (vor allem steuerlich) und die Vereinfachung der Exportverfahren. 

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