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Dienstag, 12. Dezember 2017
  
Verminderte Verkäufe, jedoch gestiegene Gewinne für die griechische Supermärkte im Jahr 2013
Montag, 20. Oktober 2014
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Die Verminderung der Ladenpreise und der Nachfrage, der intensive Wettbewerb, der zu einem „Krieg der Sonderangebote“ geführt hat, sowie die Veränderung der Konsumgewohnheiten und die Hinwendung der Verbraucher zu preisgünstigeren Produkten, sind die grundlegenden Ursachen für den Verkaufsrückgang in den Supermärkten im Jahr 2013; diese Entwicklung lässt sich nun das zweite Jahr in Folge beobachten. So zeigt die Bilanz von 61 Supermarktketten der Branche einen Umsatzrückgang von 143 Millionen Euro bzw. 1,96 % gegenüber dem Vorjahr, welcher sich insgesamt auf 7,16 Milliarden Euro belief.

Das Gesamtbild verändert sich nicht, trotz der bedeutenden Lücken bei den zur Verfügung stehenden Zahlen. Konkret präsentierte die Kette Makro Cash & Cary eine Bilanz über 9 Monate, die Marinopoulos AG veröffentlichte für die Jahre 2012 und 2013 keine Bilanz, während Lidl Hellas eine Personengesellschaft OHG (OE) ist und somit nicht zur Bilanzveröffentlichung verpflichtet. Die Zahlenabwesenheit der beiden letzten, zu den größten zählenden Gesellschaften, reduziert das Gesamtbild der Branche um ungefähr 3,2 Milliarden Euro.

Dennoch ist das Gesamtbild nicht negativ. Dies wird durch den positiven Gewinnanzeiger bestätigt; auch die Liquidität wird als positiv bewertet, vor allem bei den großen Ketten. Charakteristisch hierfür ist, dass die 61 Unternehmen im Jahr 2013 im Vergleich zu 2012 um 4,8 % gestiegene Nettogewinne von 120,71 Millionen Euro zeigten. Die Aktienkapitalerträge lagen bei 10,48 % (10,34 % im Jahr 2012) und die EBITDA-Anzeige bei 4,07 % (4,27 %). 

Von den 10 größten Unternehmen auf Basis der Verkäufe zeigen lediglich zwei Verluste, während es bei den Gesellschaften nur eine ist (Makro). Die höchsten Gewinne verzeichnete zum wiederholten Male die Alfa-Vita Vassilopoulos wenn auch um 13,96 % niedriger als im Jahr 2012, mit 38,08 Millionen Euro, während der Nettogewinnanzeiger bei 2,31 % stand - immerhin um einiges höher als der Durchschnitt von 1,69 %. Das Unternehmen Sklavenitis, welche die bei den Verkäufen zweitgrößte Kette ist (1,19 Milliarden Euro im Vorjahr, gegenüber 1,23 Milliarden im Jahr 2012), hatte einen geringeren Anzeiger. An der Spitze befindet sich Chalkiadakis (3,39 %). 

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