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Dienstag, 12. Dezember 2017
  
Großer Umsatzrückgang im Fahrradmarkt - Griechische Hersteller halten noch durch
Samstag, 11. Juni 2016
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Der Absatz von Fahrrädern ist in den letzten fünf Jahren deutlich reduziert da er, laut einer ICAP-Studie, im Jahre 2014 auf 195-200 tausend Stücke verglichen mit 340 tausend Stücke im Jahre 2010 zurückgegangen ist, was einen Rückgang von 40 % entspricht. Und dies trotz der Tatsache, dass die Verwendung des Fahrrads als Transportmittels in Griechenland rasch gestiegen ist, die sogar eine Rate von 30 % im Jahre 2014 erreichte.

Es wird geschätzt, dass der Wert der Verkäufe bei einer Rate von 20 % jährlich im Zeitraum 2012-14 noch weiter reduziert ist, um endlich auf 10-15 % im vergangenen Jahr zu landen. Hauptgrund dafür soll die Tatsache sein, dass die ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen das Auftauchen von Produkte mit niedrigeren Preisen als der niedrigste Durchschnittspreis des Marktes, also 180-200€ pro Fahrrad, befördert haben.

Dabei soll erwähnt werden, dass der griechischer Fahrradmarkt einige typische Merkmale von „Blase“ aufweist, zumindest in Bezug auf die Anzahl der Geschäfte, die auf diesem Markt tätig sind. Es wird geschätzt, dass die Fahrräder mitsamt ihren Ersatzteilen und Zubehör in etwa 750-800 besondere Verkaufsstellen erhältlich sind, wobei die 250-300 davon (fast 30 %) nach 2010 geöffnet wurden. Allerdings, haben die allgemeine wirtschaftliche Rezession und die Marktschrumpfung zur Unternehmensschließung von mehreren Dutzenden und zu Nachhaltigkeitsproblemen für vielen anderen geführt.

Jedoch, trotz der ungünstigen allgemeinen Lage, schaffen die wenigen griechischen Herstellungs- und Montageunternehmen mit ihren eigenen und vertriebenen Marken nicht nur ein hohes Qualitätsniveau zu erhalten, sondern auch ihren Marktanteil zu vergrößern, was 2014 umsatzmäßig auf 56 % lag. Noch dazu, entsprechen die Exporte der griechischen Unternehmen ein nicht unerhebliches 14 % ihrer Gesamtproduktion.

Europaweit entspricht die griechische Fahrradindustrie 1 %. Jährlich werden in den europäischen Ländern 20 Millionen Fahrräder verkauft, 12 Millionen davon werden innerhalb der EU hergestellt. Darüber hinaus, bieten die ungefähr 600 KMU über 70.000 direkte und indirekte Arbeitsstellen. Somit sind sie der größte Arbeitgeber im Bereich der „grünen Industrie“.

Schließlich, unter den verschiedenen Typen von Fahrrädern, nahmen die so genannten Gebirgsfahrräder (Mountainbikes) umsatzmäßig den ersten Rang auf dem griechischen Markt im Jahre 2014 mit 40% ein, gefolgt von Fahrrädern für gemischte Verwendung (Straße/Berg) mit 20%. In den kommenden Jahren ist der deutliche Zuwachs des Marktanteils auch der Elektro-Fahrräder zu erwarten, deren Umsatz allein im Jahre 2014 um 25% sprunghaft gestiegen ist. 

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