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Mittwoch, 23. August 2017
  
Bio-Produkte überzeugen die Griechen
Dienstag, 26. Mai 2009
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Um die 25.000 Unternehmen und Unternehmer sind in Griechenland in der Bio-Produkt-Branche aktiv, wobei die zur Produktion bewirtschafteten Agrarflächen heute 1,52 Millionen Dekar (Dekar=10 Ar) umfassen. Trotz der anfänglich beobachteten Übertreibungen – wie sie auf fast allen neuen und subventionierten Märkten, die leichten und schnellen Gewinn versprechen, festzustellen sind – scheint sich die Situation fortschreitend zu normalisieren.
 
Konkret beläuft sich die durchschnittliche jährliche Zunahme der mit biologischen Methoden bewirtschafteten Agrarflächen nach jüngsten Ergebnissen der Hellastat für den Zeitraum 2002-2007 auf 39%. Gleichzeitig stieg im genannten Zeitraum auch die nach biologischen Methoden erfolgende Viehzucht um durchschnittlich 35,3% pro Jahr. Daraus ergibt sich ein Umsatzzuwachs der Unternehmen mit ausschließlicher oder überwiegender Aktivität im Bereich Bio-Produkte von 17% im Zeitraum 2006/2007, während sich gleichzeitig die Bruttogewinne (36,6%) sowie die Betriebsergebnisse (62,6%) erheblich verbesserten.

Was die Verfügbarkeit dieser Produkte angeht, so findet man sie auf dem inländischen Markt im Supermarkt (britischen Modell), in speziellen Bioläden (deutsches Modell) sowie auch auf Wochenmärkten. Vor allem in diesem letzten Bereich nimmt die Zahl der speziellen Bio-Wochenmärkte regelmäßig zu, auch wenn sie organisatorisch noch nicht auf dem gewünschten Niveau sind. So gab es im Jahr 2009 im Großraum Athen 22 dieser wöchentlich stattfindenden Bio-Märkte und 9 im restlichen Griechenland. Beim Export entfällt der Löwenanteil auf Biowein und biologisches Olivenöl, die zu 60-80% exportiert werden.

Die Aussichten der Branche gelten als positiv, auch aufgrund des stetig gestärkten “gesünder leben”- und “grüne Ernährung”-Modells. Und dies trotz der erheblichen Preisunterschiede im Vergleich zu herkömmlichen Produkten – die hohen Preise gelten zum Teil als berechtigt, da sie auf dem Verzicht auf chemische Mittel beruhen, wodurch sich das Produktionsrisiko erhöht, auf Schwierigkeiten während des Transports sowie auf dem (relativ) geringen Konsum. Es gibt jedoch auch Vorbehalte bezüglich der Entwicklung der Branche in den nächsten zwei Jahren, aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Instabilität und Unsicherheit.

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