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Mittwoch, 23. August 2017
  
Dreifacher Schlag für den Markt für Pflanzenschutzmittel
Freitag, 18. September 2009
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Die Verminderung der bewirtschafteten Agrarflächen für die Hauptgetreidesorten im laufenden Jahr wird voraussichtlich auch die Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln negativ beeinflussen; dies geht aus einer diesbezüglichen Studie der Hellastat hervor, bei der die wirtschaftliche Lage von 32 Unternehmen untersucht wurde. Schon im Jahr 2008 wurde auf dem Inlandmarkt für Pflanzenschutzmittel mit einem Ergebnis von 180 Millionen Euro ein sehr leichter Rückgang von 1 % festgestellt. Von den untersuchten Unternehmen waren 25 gewinnbringend, wobei 13 ihre Ergebnisse vor Steuern des letzten Geschäftsjahres verbessern konnten und 11 einen Rückgang verzeichneten.
 
Zwei Hauptursachen gibt es für die Verminderung der bewirtschafteten Agrarflächen erstens, der internationale Preisrückgang für Agrarprodukte im Jahr 2008 nach den aufeinanderfolgenden Rekorden in 2007 und zweitens, der schrittweise Abbau der EU-Prämien infolge der neuen Agrarpolitik der EU. Basierend auf diesen Parametern wird die Anbaufläche für Saatweizen (weicher Weizen) in diesem Jahr auf 1,64 Millionen Dekar (-5 % gegenüber 2008), für Hartweizen auf 4,7 Millionen und für Mais auf 1,6 Millionen (-29 %) geschätzt.

Eine negative Entwicklung für die Unternehmen der Branche liegt außerdem in der Annahme (vom 1. September 2008) neuer strengerer Richtlinien für Pflanzenschutzmittel und Düngemittel (MRLs), welche zu einem Verbot vieler existierender Inhaltsstoffe führen wird. So werden von den circa 800 verarbeiteten Wirkstoffen bis 2013 voraussichtlich um die 230 übrigbleiben infolgedessen haben die Unternehmen schon mit der Neugliederung ihrer Geschäftstätigkeit begonnen und konzentrieren sich gleichzeitig auf die Forschung und die Entwicklung neuer Produkte.
 
Als letzter Punkt sei zu erwähnen, dass die auf dem griechischen Markt im Umlauf befindlichen Produkte einem starken Wettbewerb seitens billigerer und meist nicht amtlich bescheinigter Produkte aus asiatischen Ländern - vor allem aus China und Indien -  aber auch aus den Nachbarländern Bulgarien und der Türkei, ausgesetzt sind.

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