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Mittwoch, 23. August 2017
  
Die Krise trifft auch den Markt für chemische Rohstoffe
Dienstag, 29. September 2009
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Die große Abhängigkeit von Importen und die Folgen der Wirtschaftskrise sind die beiden wichtigsten Merkmale zur Beschreibung der Situation, in dem sich die Branche für chemische Rohstoffe in Griechenland befindet. Deren Gesamtumsatz lag im Jahr 2008 nach Studie der Hellastat in 92 Unternehmen bei 883,6 Millionen Euro, was einen Anstieg um 4 % gegenüber 2007 bedeutet.  Dieser Anstieg kam vor allem den großen und mittleren Unternehmen der Branche zugute, während die kleinen Betriebe eine Abnahme beim Verkauf verzeichneten.
 
Speziell die nachlassende Nachfrage seitens der Hauptkunden der Branche Farbstoff-, Kunststoff-, Pharma-, Reinigungs- und Lebensmittelindustrie, sowie Unternehmen aus dem Bereich Wasseraufbereitung und Textilherstellung -  ist verantwortlich für die begrenzten Gewinnmargen im  Zeitraum 2007-08. In diesen Zeitraum betrugen die Gewinnmargen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) und die Gewinne vor Steuern 7,5 % bzw. 2,7 %.

Der Bedarf des Inlandmarktes wird zum großen Teil durch Importe, vor allem aus europäischen Ländern Deutschland, Italien, Spanien und Niederlande gedeckt, wobei in letzter Zeit auch größere Mengen aus China und Indien importiert werden. Daraus ergibt sich, bis auf Ausnahmefälle (beschränkte Herstellungstätigkeit im Bereich Brennstoffe und Schmiermittel, vor allem bei Harz, Polysterol und Verdünnungsmitteln), dass die in der Branche tätigen Unternehmen vor allem Handel betreiben, wobei sie entweder als Makler zwischen ausländischen Firmen und inländischen Kunden auftreten oder aber als direkte Importeure, die anschließend die gelagerten Produkte vertreiben.
 
Es lohnt sich hier anzumerken, dass die Unternehmen der Branche sich generell um eine Streuung ihrer Kundschaft bemühen, um die Folgen einer eventuellen Krise in einer bestimmten Industriebranche auszugleichen. Dennoch sind sie von der aktuellen Depression stark betroffen, auch wegen des durch die Krise ausgelösten Vertrauensverlusts, während gleichzeitig andere Probleme zu bewältigen sind.

Die wichtigsten dieser Probleme betreffen die Anpassungen an das REACH-Regelwerk, den Anstieg der Verwaltungskosten und die Unsicherheit in Bezug auf das kommende Verbot bestimmter Substanzen auf dem Markt. Zudem besteht ein Mangel an Lagerräumen, sowie sozusagen ein Nicht-exististieren von Möglichkeiten zur Zwischenlagerung von Giftmüll, der direkt mit der Branche für chemischen Rohstoffe verknüpft ist.

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