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Sonntag, 22. Oktober 2017
  
3+1 Parameter charakterisieren den griechischen Elektro- und Elektronikmarkt
Donnerstag, 26. November 2009
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Verlangsamung der Marktentwicklung, starker Wettbewerb und Marktkonzentration – sind die drei Hauptmerkmale des Marktes für Elektro- und Elektronikartikel in Griechenland. Dies geht aus der sechsten Ausgabe der Branchenstudie von ICAP mit dem Titel „Handelsketten im Bereich elektrische und elektronische Haushaltsgeräte“ hervor. In einigen Kategorien wird eine Marktsättigung festgestellt, vor allem bei den sogenannten „weißen Haushaltsgeräten“ aufgrund der hohen Ausstattungsdurchdringung in den Haushalten – demgegenüber halten sich die „Braune Ware“ besser auf dem Markt, da hier neue technologische Entwicklungen eine größere Rolle spielen und somit eine häufigere Neuanschaffung angezeigt ist.
 
Charakteristisch für den konkreten Markt ist so auch der minimale Anstieg um 0,5 % im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr. Der Abwärtstrend wird noch deutlicher beim Vergleich mit den Durchschnittswerten von 1997-2008, die bei 5,9 % jährlich lagen und vor allem in Anbetracht des beeindruckenden Anstiegs von 11,6 % im Jahr 2007 gegenüber 2006. Zweifellos spielte die Wirtschaftskrise eine entscheidende Rolle bei dieser Entwicklung – wobei für das Jahr 2009 eine Verzerrung des Gesamtbildes der Branche erwartet wird, da aufgrund der von der Regierung angekündigten Prämien für die Erneuerung von Klimaanlagen in diesem Bereich ein hoher Verkaufsanstieg berechnet wird.
 
Speziell bei den in der ICAP-Studie untersuchten 7 Unternehmen wurde für das Krisenjahr 2008 eine Verminderung der Aktiva und des Verkaufs im Vergleich zu 2007 um 2,91 % bzw. 4,83 % festgestellt. Dennoch stiegen im selben Zeitraum die Eigenkapitale um 76,2 %, während die kurzfristigen Verpflichtungen um 10,9 % sanken.

Bezüglich des Wettbewerbs fällt vor allem die große Anzahl an Sonderangeboten der verschiedenen Einzelhandelsgeschäfte auf, bei denen es sich hauptsächlich um Preisvergünstigungen oder um erleichterte Ratenvereinbarungen handelt. Tatsache ist, dass dies die Probleme der kleineren Unternehmen verschärft, die so immer öfter gezwungen sind, einer großen Kette beizutreten, um ihr wirtschaftliches Überleben zu sichern – und somit die Entstehung eines Netzes von Gesellschaften zu ermöglichen, die ihre Dominanz auf dem griechischen Markt festigen.

Hier lohnt auch die Feststellung, dass der Eintritt von großen ausländischen Firmen auf den griechischen Markt, sowohl durch direkte Errichtung eigener Geschäftshäuser mit eigenem Logo als auch durch Aufkauf inländischer Geschäftsketten, bei der Neugestaltung des Bildes der Branche eine wichtige Rolle gespielt hat.

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