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Mittwoch, 23. August 2017
  
Griechenland: Fast-Food im Trend unserer Zeit
Montag, 7. Dezember 2009
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Schnellerer Lebensrhythmus, verlängerte Arbeitszeiten und entsprechend fehlende Freizeit, führten in den letzten Jahren in Griechenland mit mathematischer Sicherheit zu einem gesteigerten Fast-Food-Konsum. Diese Entwicklung zeigt sich deutlich in der Branchenstudie von Icap, die für den Zeitraum 1992-2008 einen durchschnittlichen Jahresanstieg von 15,2 % für die Branche feststellte, einschließlich der Schnellbedienungsrestaurants bekannter Ketten – die sich heute fast über die gesamte Fläche Griechenlands ausgebreitet haben.
 
Die Schnellrestaurants, die Burger, Pizza, Snack-Sandwiches und Souvlakia anbieten, erleben einen sprunghaften und fortwährenden Anstieg, obwohl seit  2000 eine leichte Verlangsamung des Wachstumsrhythmus eingetreten ist – dafür charakteristisch ist der „lediglich“ um 8,6 % gestiegene Umsatz im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr. Bei diesen Werten wurden „unabhängige“ Imbissstuben, die nicht zu einer Kette gehören, nicht berücksichtigt.
 
Interessant sind zweifellos die innerhalb der Branche stattfindenen Neuordnungen. So wächst der Anteil von Snack-Sandwiches und Pizza regelmäßig weiter, während der Burger-Markt stagniert und die Anbieter von Souvlaki und Speisen aus aller Welt Einbußen verbuchen. Dennoch, 2008 blieben Burger mit einem Marktanteil von 36,5 % auf dem ersten Platz, gefolgt von den Kategorien Snack-Sandwiches mit 29,5 % und Pizza mit 23,9 %. Auf dem vorletzten Platz, mit 7,8 %, befanden sich Souvlaki-Ketten, während die restlichen 2,3 % auf die übrigen Schnellrestaurants entfallen, die zu keiner der vorgenannten Kategorien gehören.  

Schließlich zeigt sich bezüglich der 15 Unternehmen, für die im Rahmen der Studie eine Gruppenbilanz erstellt wurde, dass ihr Gesamtverkauf im Jahr 2007 um 6,2 % gegenüber 2006 anstieg. Im Bereich zusammengestellte Betriebsgewinne (EBITDA) wurde im selben Zeitraum eine Verminderung um 21,9 % errechnet. Das Endergebnis blieb negativ, wobei eine Abnahme der Verluste im Jahr 2007 gegenüber 2006 bemerkenswert ist.

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