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Dienstag, 24. Oktober 2017
  
Griechenland: Auf dem Spielzeug- und Babyartikelmarkt übernehmen Ketten einen immer größeren Anteil
Freitag, 11. Dezember 2009
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Der Markt für Babyartikel und Spielzeug wird heute von Geschäftsketten beherrscht. Das ergeben bestätigte Zahlen und voraussagen von Icap für den Zweijahreszeitraum 2008-2009. Die Verkaufszahlen von Ketten im Bereich Babyartikel stiegen um 10 %, bei Spielzeug um 5 % und bei elektronischen Spielen um 5-10 %, dabei blieb der Umsatz insgesamt stabil (für Spielwaren erreicht er 340 Millionen Euro im Jahr) d. h., dass kleinere Geschäfte durch die Krise und den eingeschränkten Konsum erheblichen Schaden erlitten.  

Die stärksten Vorteile der Ketten liegen in deren größerem Spielraum bei der Preispolitik, der Möglichkeit zu einem vielfältigeren Produktangebot, sowie deren Präsenz in vielen Stadtteilen und Orten. Dennoch zeigt auch hier die Notwendigkeit, das Angebot auf andere Waren auszuweiten, die zum Teil nichts mit Babyausstattung oder Spielwaren zu tun haben, wie problematisch die Situation ist.
 
Auf der anderen Seite ist es für klassische Spielzeuggeschäfte außerordentlich schwierig, der Konkurrenz seitens der großen Ketten und der Importwaren vor allem aus China, dessen Exportwaren heute etwa die Hälfte der Nachfrage auf diesem Markt abdecken - etwas entgegenzusetzen. In den nächsten Jahren wird eine weitere Marktkonzentration erwartet, zum einen aufgrund der immer aggressiveren Politik der Ketten und zum anderen wegen der immer noch andauernden Krise.
 
Diese letzte Tatsache lässt die Wirtschaftszahlen des Marktes relativ negativ aussehen besonders wenn man sie im Zusammenhang mit dem sich abzeichnenden starken Verkaufsrückgang im November-Dezember betrachtet. Da der betrachtete Markt selbstverständlich stark saisonbezogen ist circa 50 % des Umsatzes wird rund um die Weihnachts- und Neujahrszeit erzielt (gegenüber lediglich 10 % an Ostern) -  zeigt sich ein beunruhigendes Bild.

Ein positiver Aspekt ergibt sich immerhin aus der Wesensart der Griechen. Nach Aussage von Führungskräften der Branche sind die Griechen im Fall einer schwierigen Situation eher bereit, ihre persönlichen Ausgaben einzuschränken, als das für ihre Kinder gedachte Budget zu kürzen.

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