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Montag, 21. August 2017
  
Das Nationale Gesundheitssystem Griechenlands als 'Blutspender' der Ausstatter für medizinisches Material
Mittwoch, 13. Januar 2010
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Das staatliche „Nationale Gesundheitssystem“ (Ethniko Systima Ygeias, ESY) bleibt auch weiterhin der große „Blutspender“ der Branche für medizinische Apparate und medizinisches Material, welche sich in den letzten sechs Jahren um durchschnittlich 13,7 % pro Jahr steigerte. Und dies trotz der erheblichen Verzögerungen bei der Rechnungsbegleichung und Schuldentilgung, wodurch sich nach Auskunft von Hellastat bei den Ausstattungsfirmen, die Mitglied der „Vereinigung Griechischer Ausstatter“ sind, die Außenstände Ende 2008 auf 1,65 Milliarden Euro und die der orthopädisches Material liefernden Firmen auf 805 Millionen Euro beliefen.

Konkret trägt das ESY zu etwa 80 % zum Umsatz der Branche bei. Außerdem sind 72 % der medizinischen Apparate in öffentlichen Krankenhäusern installiert – mit Ausnahme von Computer- und Kernspintomographen, die häufiger in Privatpraxen und –Krankenhäusern zu finden sind. Der Privatsektor gewinnt jedoch mit hohen Wachstumsraten (noch vor drei Jahren stellte er nur 10 % des Umsatzes von medizinischen Geräten und Material) stetig an Boden und bezahlt außerdem unmittelbar bei Lieferung.

Auf dem Markt wurden im Laufe des Jahres 2009 die schon zuvor angekündigten Übernahmen und Fusionen abgewickelt- so werden die Ergebnisse von Biochem, Labomed, Omikron und Medimec-Jerolimatos jetzt bei der Gruppe Alapis mitgezählt, sowie die von Dade Behring bei Siemens.
 
Zu den Zukunftsaussichten der Branche sind im Wesentlichen drei Punkte zu vermerken: Erstens die Schuldenabtragung des „Nationalen Gesundheitssystems“ und die Anwendung des neuen Liefersystems. Zweitens die Hinwendung zu Geräten der Biotechnologie, wo der Privatsektor einen Vorsprung hat. Und drittens die Ausweitung auf den sich entwickelnden balkanischen Gesundheitsmarkt, der viele Möglichkeiten birgt, wie die Investitionen des Gesundheitszentrums in Rumänien, sowie die Übernahmen von Ygeia und Euromedica in der Türkei und Albanien zeigen.

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