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Donnerstag, 29. Juni 2017
  
Marmor bleibt in Griechenland auch weiterhin ein stabiler Wert
Freitag, 26. Februar 2010
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„Guter Marmor rostet nicht“. Diese in Griechenland überall bekannte Volksweisheit könnte metaphorisch für die bemerkenswerte Stabilität des griechischen Marmormarkts stehen, trotz Krise und starker Konkurrenz im Inland wie auf dem internationalen Markt.

Griechenland ist mittlerweile eines der weltweit bekannten Marmorerzeuger-Länder und hält diesen Status. Gleichzeitig stellt die konkrete Branche einen der dynamischsten Wirtschaftszweige mit günstigen Zukunftsaussichten aufgrund der noch überaus reichlichen Marmorvorkommen dar – wenn es auch Schwierigkeiten bezüglich des rechtlichen Rahmens zur Steuerung der Nutzbarmachung gibt.
 
Nach Angaben der Branchenstudie von ICAP hat der Inlandsverbrauch von fertigen Marmorprodukten in den zehn Jahren von 1999-2008 klar gestiegen. Dabei lag der durchschnittliche jährliche Anstieg der Quantität bei 1,6 % und erreichte 2,5 % auf der Grundlage des Inlandsverbrauchs von fertigen Produkten.

Auch beim Granit – ein importiertes und mit dem Marmor konkurrierendes Produkt, speziell bei bestimmten Verwendungszwecken mit erhöhtem Anspruch an die Widerstandsfähigkeit des Materials – war die Nachfrage im selben Zeitraum ansteigend. Eine Ausnahme bildeten nur die Jahre 2005 und 2008, in denen sie um 9 % bzw. 4,2 % sank.
 
In Griechenland sind zahlreiche Unternehmen in der Branche aktiv. Wenige sind jedoch große Unternehmen, die sowohl den Marmorabbau als auch einen Großteil der Bearbeitung und Erzeugung von fertigen Produkten betreiben. Die kleineren Firmen beschäftigen sich hauptsächlich oder ausschließlich mit der Bearbeitung von Marmor und Granit. Insgesamt sollten die Unternehmen der Branche jedenfalls mehr Gewicht auf ihren Bekanntheitsgrad und Werbung legen.

Zuletzt zur Gruppenbilanz der Studie, welche die Jahre 2006-07 betrifft. Daraus ergab sich eine Effizienz des Aktienkapitals von 7,64 % und eine Nettogewinnspanne EBITDA von 17,88 %. Die Gesamtverkäufe steigerten sich um 10,64 % und die Gewinne vor Steuern um 16,20 %.

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