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Sonntag, 25. Juni 2017
  
Die Mächtigen dominieren den Markt für Elektro- und Elektronikartikel in Griechenland
Freitag, 9. April 2010
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Umsatzrückgang und die ständige Ausweitung großer Geschäftsketten sind die beiden Hauptfolgen der Krise auf dem Elektro- und Elektronikmarkt in Griechenland, dessen Gesamtumsatz (wobei „weiße“ und „braune“ Ware zusammengerechnet werden) bei um die 4 Milliarden Euro liegt.
 
Im Jahr 2009 war der Umsatzrückgang, trotz der stärkenden staatl. „Spritzen“ (Rücknahme mit Bonus für veraltete Klimaanlagen, Schülercomputer) erheblich. Der Verkauf von Informatikprodukten ging um 10-20 % an Wert zurück, während er bei elektronischen Geräten um an die 10 % nachgab. Der Rückgang war auch im Bereich „weiße“ Ware (elektrische Haushaltsgeräte) deutlich spürbar, nicht zuletzt wegen der Krise auf dem Wohnungsmarkt. Führungskräfte der Branche rechnen mit einer Fortsetzung dieser Tendenz für das Jahr 2010 – die Optimisten mit einem Rückgang unter 10 %, die Pessimisten dagegen erwarten einen Abschwung im zweistelligen Bereich.

Innerhalb dieses Rahmens hoffen die Hauptspieler der Branche darauf, ihren Anteil auf Kosten unabhängiger Geschäfte sowie kleinerer Gesellschaften zu erhöhen. In Griechenland existieren, generell gesagt, tatsächlich überdurchschnittlich viele eingetragene Firmen in der Branche, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern mit weitaus größerer Bevölkerung.

Heute gibt es in Griechenland rund 1.500 Geschäfte und Verkaufsstellen für Elektro- und Elektronikartikel. Die Gesellschaften (Electronet, Expert, Bild-Ton (gr. Ikona-Ixos), SEHOS u. a.) verfügen über circa 750 Geschäfte (50 % der Gesamtmenge) und kommen auf einen Marktanteil von 45,3 % des Verkaufswerts. Die großen Elektrohandelsketten (Kotsovolos, Electroworld, Media Markt, Elektroniki, Sarafidis usw.) befinden sich bei den Verkaufsstellen mit 170 auf dem zweiten Platz, kontrollieren jedoch 47,4 % des Umsatzes.

Die unabhängigen Geschäfte belaufen sich auf 584 in ganz Griechenland, der ihnen entsprechende Marktanteil liegt jedoch bei lediglich 3,7 % der Gesamtverkäufe. Die restlichen 3,6 % entfallen auf große Nonfood-Fachmärkte und Großmärkte (Praktiker, Makro, Leroy Merlin), die ein kleineres Warensortiment im Bereich anbieten.

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