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Mittwoch, 28. Juni 2017
  
Erheblicher Rückgang auf dem Markt für Freizeitboote und Yachten in Griechenland
Donnerstag, 15. April 2010
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Von 2003 bis 2007 erlebte der Yachtmarkt fünf Boomjahre, da die zur Anschaffung eines Bootes mit einer Länge von über 10 Metern erforderliche Summe nicht bei der Einstufung in eine Steuerklasse erfasst wurde. Der durchschnittliche jährliche Anstieg während dieser Zeit belief sich auf 17,8 %. Demgegenüber spielten die Wiedereinführung der steuerlichen Relevanz, die Besteuerung mittels Verkehrssteuer, sowie die einmalige Besitzsteuer für Bootseigentümer eine entscheidende Rolle für den Marktrückgang um 14,8 % im Jahr 2008, dessen Fortsetzung nach Einschätzung der Icap Group für 2009 angenommen und für 2010 erwartet wird.

Diese Marktschwankungen sind zu einem großen Teil natürlich und sogar zu erwarten, da Freizeityachten und -boote nicht zu den Grundbedürfnissen gehören. Zu den Parametern, die den Konsum beeinflussen, zählen außer dem verfügbaren Einkommen auch die Nutzungs-, Wartungs- und Lagerungskosten für Yachten. Ebenfalls berücksichtigt werden muss die jeweils vorhandene Infrastruktur (vor allem Ankerplätze), die in Griechenland in den letzten Jahren häufig problemanfällig war.

Bei den verschiedenen Bootskategorien liegen mit 54 % des Inlandsmarkts (nach Angaben aus dem Jahr 2008) Polyesterboote vorn, gefolgt von Schlauchbooten mit 38 %. Segelboote decken nur 2 % der Nachfrage, und die übrigen 6 % verteilen sich auf alle anderen Arten, wie z. B. Wasserjets.

Es lohnt hier zu bemerken, dass in der Branche viele, meist kleine bis mittelgroße Unternehmen tätig sind, die sich mit der Herstellung, der Einfuhr, der Reparatur und Wartung von Booten, sowie mit dem Vertrieb jeglicher Art von Schiffsartikeln, beschäftigen. Zahlreiche dieser Unternehmen sind so organisiert, dass sie fast alle genannten Aktivitäten abdecken.

Bei Schlauchbooten, Segelbooten und Wasserjets wird der größte Teil der Nachfrage aus dem Import gedeckt. Was den Export betrifft, so sehen Experten hier das größte Entwicklungspotenzial für die inländischen Unternehmen der Branche in den nächsten Jahren.

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