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Mittwoch, 28. Juni 2017
  
Aufwärtstrend der Gesundheitsausgaben in Griechenland hält an
Donnerstag, 29. April 2010
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Hohe Gewinne verzeichnet weiterhin die „zweite Instanz des Gesundheitswesens“, d. h. die Krankenhaus- und Klinikbranche, in Griechenland. Trotz der Krise und der damit einhergehenden, relativen Sparsamkeit der Bürger, konnte die Branche aufgrund der für ihre Kunden, bzw. Patienten charakteristischen Unflexibilität der Ausgaben einerseits und der im Vergleich zu anderen Branchen schnelleren Abschreibung, ihr positives Image halten.

Nach einer Studie von Hellastat belief sich der Umsatz einer beispielhaften Auswahl von 134 Unternehmen im Jahr 2008 auf 1,49 Milliarden Euro und steigerte sich hiermit gegenüber dem Vorjahr um 7,7 % - ein zufriedenstellendes Ergebnis, wenn auch schwächer als der Durchschnitt von 14,5 % der letzten sieben Jahre. Die Gewinne vor Steuern stellten sich bei 68 % der Unternehmen positiv dar, wobei 30 unter ihnen sie erhöhen konnten und 34 eine Minderung verzeichneten – was im Ergebnis zu einer durchschnittlichen Veränderung der Gewinne von -1,7 % führt.

Die Bruttomarge blieb stabil bei 22,6 %, während die Margen bei Betriebsgewinnen und Gewinnen vor Steuern auf 13,2 % bzw. 5,5 % zurückgingen.  Die Ertragsfähigkeit des Aktienkapitals verringerte sich von 13,1 % auf 11,6 %, und reagierte insofern direkt auf die Verringerung der Gewinnmargen, befindet sich aber weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

Der stärkste Wettbewerb findet im Bereich der Geburtskliniken statt – nicht zu Unrecht, da hier die höchsten Gewinnmargen zu finden sind. Die Geburtskliniken „Jasso“, „Mitera“ und „Lito“ sind Marktführer, neu eröffnet wurde im Jahr 2009 das aus der Zusammenarbeit des „Eriko Dinan“ und des „Gesundheitszentrum“ entstandene „Gaia“. Für das zweite Halbjahr  2010 ist die Inbetriebnahme des „Rea“ in den südlichen Vororten Athens angekündigt, wodurch die zu erwartende Marktsättigung des weiteren Umkreises der Hauptstadt wieder einen Schritt näher rückt, auch wegen der stabilen Geburtenzahlen.

Die Zukunftsaussichten sind jedenfalls positiv, auch wegen der Entwicklungschancen im Ausland, vor allem in den Balkanländern, wo die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen sich auf einem sehr niedrigen Niveau befinden. Auch für die Einrichtung spezialisierter Gesundheitsdienste herrscht Zukunftsoptimismus.

Was die Probleme der Branche betrifft, so kommen die ansteigenden Kreditkosten wegen der ständig notwendigen technischen Erneuerungen, die Schulden der Krankenversicherungen und deren unveränderte Preiserstattungen sowie die höheren Steuerabgaben und Preise für Medikamente und ärztliches Ausstattungsmaterial zusammen.

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