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Mittwoch, 23. August 2017
  
Starker Verkaufsrückgang bei Papier- und Kunststoffverpackungen in Griechenland
Montag, 27. September 2010
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Die Krise wirkte sich auch in der Verpackungsbranche Griechenlands mit einem starken Verkaufsrückgang sowohl bei Papier- (um 6,5%), als auch bei Kunststoffverpackungen (um 10,9)% negativ aus.  Zudem zeigten sich die Unternehmen bei Neuinvestitionen sehr zurückhaltend, so dass die Tendenz in Richtung Vollautomatisierung aufgehalten wurde und die Bereiche Wartung und Renovierung der schon bestehenden Anlagen intensiviert wurden.

Negativen Einfluss hatten auch die starken Preisschwankungen für Rohstoffe auf dem internationalen Markt. Die Inlandsproduktion ist zwar beschränkt, die in der Branche tätigen Unternehmen sind jedoch gezwungen, ihre Preise den  ständigen Schwankungen anzupassen, was ihnen nicht immer rechtzeitig gelingt. Typisch dafür ist das Bild in der Kunststoffbranche:  zu Beginn wurden die, aufgrund des starken Anstiegs des Erdölpreises, gestiegenen Kosten zu einem großen Teil auf den Verbraucherendpreis aufgeschlagen – später schlug sich der Absturz der internationalen Preise in niedrigen Endproduktpreisen nieder. 

Unangenehme Entwicklungen sind auch bei Bankdarlehen und Forderungserfüllung eingetreten, nach Angaben der betreffenden Hellastat-Studie. So verschlechterte sich in der Papierverpackungsbranche der kurzfristige Bankkredit als Anteil am Verkauf erheblich, und landete bei 29,2% im Jahr 2009 gegenüber 13,4% im Jahr 2004.  Zudem erhöhte sich die durchschnittliche Anzahl der Tage für die Zahlung laufender Forderungen von 148 im Jahr 2008 auf 157.

Ein ähnliches Bild zeigt sich in der Kunststoffverpackungsbranche: zwar ist der kurzfristige Bankkredit unverändert geblieben, bei 32%, die durchschnittliche Zeit bis zur Zahlung bestehender Forderungen erhöhte sich jedoch auch hier um 10 Tage im Jahr 2009, und beträgt damit 185 Tage.

Was die Zukunftsaussichten der Branche betrifft, so geht man von drei „Schlüsselbereichen“ aus: Erstens ein Umdenken und damit einhergehend die Entwicklung neuer Produkte, mit Fokus auf Umweltfreundlichkeit (recycelbare Verpackungen). Zweitens, die Hinwendung zu den sogenannten „intelligenten Verpackungen“, die eine Zusammensetzung aus verschiedenen Materialien ermöglichen. Und drittens, die Deckung der Nachfrage nach kleinen Verpackungseinheiten und Einzelverpackungen, die aufgrund der sich verändernden Gesellschaftsverhältnisse ansteigt.

Eine Möglichkeit wäre auch die Ausweitung der Exporte, wo die Branche im Moment nur schwach vertreten ist – mit Ausnahme der leicht brennbaren Verpackungskunststoffe.

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