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Dienstag, 24. Oktober 2017
  
Die Krise erreicht auch die Supermärkte
Montag, 28. Februar 2011
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Die Krise sowie die daraus entstehenden Einkommensverminderungen zwingt die Verbraucher dazu, ihre Ausgaben auf essentielle Konsumgüter zu konzentrieren und gleichzeitig ihre Kostenvoranschläge auch auf diesem Gebiet zu rationalisieren. Vor diesem Hintergrund muss die Verschlechterung des Entwicklungsrhythmus in der Supermarkt- und Cash&Carry-Branche als natürliche Folge betrachtet werden.

Nach Angaben der Icap Group zeigten die Verkäufe 2010 nur einen grenzwertigen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Und dies, nachdem die durchschnittliche Wachstumsrate im Zeitraum 1992-2009 bei 13% lag schon das Jahr 2009, in dem die Auswirkungen der Krise spürbar wurden, wies jedoch gegenüber 2008 lediglich 2% Verkaufszuwachs auf.

Genauer betrachtet ergibt sich aus der Gruppe der untersuchten 78 Unternehmen der Branche ein Gesamtanstieg ihrer Aktiva um 3,28% im Jahr 2009 gegenüber 2008, während der Bruttogewinn im selben Zeitraum um 2,1% anstieg. Dennoch führte der Anstieg der sonstigen Betriebskosten um 5,82% zu einer Verschlechterung des Gesamtbetriebsergebnisses. So waren die Gewinne vor Steuern der o.g. Unternehmen um 27,35% niedriger und die EBITDA Gewinne um 7,71%.

Gleichzeitig ist bekannt, dass die Konzentration in der Branche hoch ist. Bezeichnend ist die ständig abnehmende Zahl von Supermarktketten nach 2005, während die Anzahl der Filialen durchschnittlich um 3,1% pro Jahr zunimmt. Insgesamt gehören 60,6% aller Supermärkte irgendeiner Kette an (Zahlen von 2008). Außerdem kontrollieren die drei größten Ketten 34,1% des betreffenden Marktes während die entsprechende Zahl bei Cash&Carry bei 44,8% liegt.

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