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Sonntag, 22. Oktober 2017
  
Griechenland: Fast um die Hälfte verringerte sich der Verkauf von technologischen Produkten im Bereich Medizin
Freitag, 7. September 2012
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Einen starken Abschwung, der sich in der Summe auf an die 50% beläuft, verzeichnete der Markt für Technologieprodukte im Medizinbereich in Griechenland in den letzten zwei Jahren. Konkret erreichte die Verminderung des Verkaufswerts, nach Angaben der Icap Group, im Jahr 2010 23,5%, wobei für das Jahr 2011 ein ähnliches Ergebnis erwartet wird, dessen genaue Zahlen noch nicht vorliegen.

Dieser Rückgang wirkt noch eindrücklicher, wenn man ihn mit dem starken Entwicklungsrythmus der 15 Jahre von 1995 bis 2009 vergleicht, während der der durchschnittliche jährliche Anstieg bei 12,3% lag. Als Hauptgrund für diese Entwicklung gilt der drastische Abbau öffentlicher Ausgaben, in Verbindung mit einer Reihe anderer Faktoren, darunter eine starke Wettbewerbssituation, die Preisverringerung zahlreicher Produkte sowie die Einrichtung einer Preisaufsicht.

Die Branche für medizinische Technologieprodukte umfasst eine große Produktpalette von Einwegprodukten (Verbände, Kompressen usw.) bis hin zu sehr teuren technologisch hoch entwickelten Apparaten (Ultraschall und Computertomographie). Der öffentliche Sektor benötigt traditionell den größeren Teil dieser Produkte, im Verhältnis zum Privatsektor etwa 70-30. Zudem ist auch der öffentliche Sektor hauptverantwortlich dafür, dass der zeitliche Durchschnitt bis zur Zahlung von Verpflichtungen mit bis zu 423 Tagen sehr hoch ist.

Es lohnt die Anmerkung, dass die Branche von Importunternehmen dominiert wird, welche eindeutig zahlreicher sind als inländische Herstellerfirmen. Die im Inland hergestellten Produkte sind vor allem Verbrauchswaren, während das größere Volumen und spezialisiertere Produkte aus dem Ausland kommen.

Zuletzt, auf Basis der Gruppenbilanz von 104 Unternehmen der Branche aus dem Jahr 2010, ist hinzuzufügen, dass deren Verkäufe im Vergleich zu 2009 um 18,4% sanken und die Bruttogewinne um 19,1%. Das Betriebsergebnis sank im selben Zeitraum um 97,6%, die EBITDA-Gewinne um 39,4%. Die Gesamtaktiva erhöhten sich um 3,7%, vor allem dank der Abzahlung von Verpflichtungen der Krankenhäuser des griechischen Gesundheitswesens aus den Jahren 2007 bis 2009 mittels Schuldscheinen der griechischen Staatskasse.  

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