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Montag, 21. August 2017
  
Griechenland: Möbelindustrie im freien Fall
Montag, 29. Oktober 2012
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Dramatisch gestaltet sich das Bild der griechischen Möbelindustrie, welche weitaus schneller schrumpft als die meisten anderen Industriebranchen. Charakteristisch sind hierfür die von ELSTAT ermittelten Zahlen für die ersten sieben Monate des Jahres 2012: die Produktion ging demnach um 31,7% zurück, während die Gesamtindustrieproduktion um 6,7% fiel. Gleichschnell verminderte sich auch der Umsatz – bezeichnend hierfür ist der vergangene Juni, in dem der „Absturz“ sich auf 31,9% , was eine Steigerung um 50% im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2011 bedeutet.

Heute ist das Volumen der hergestellten Möbel um ca. zwei Drittel (64,6%) kleiner als 2005. Damals erreichte die Branche einen Anteil von 1,5% der gesamten Verarbeitungsindustrie Griechenlands. Die stärkste Verminderung verzeichnete die Branche in den drei Jahren 2009-2011 (um 47%), d. h. nachdem sich die Krise abzeichnete. Der Umsatz fiel im Zwölfmonatszeitraum Juli 2011-Juni 2012 um 27,3% gegenüber dem entsprechenden vorhergehenden Zeitraum. So beläuft er sich nun auf die Hälfte (48,3%) der Einnahmen von 2005, als die Möbelverkäufe einen Anteil von 1,1% des Umsatzes der griechischen Industrie stellten.

Erwartungsgemäß nahm diese Entwicklung auch auf die Beschäftigung einen starken Einfluss. Der Beschäftigungsrückgang bewegt sich nahezu parallel zu dem der Herstellung und des Umsatzes. Konkret verminderten sich die Arbeitsplätze vom zweiten Quartal 2011 bis zum zweiten Quartal 2012 von 27.998 auf 18.817, was einem Abbau von 9200 Arbeitsstellen bzw. 32,8% entspricht – dieser muss zur Verminderung um 36,8% im Dreijahreszeitraum 2009-2011 hinzugezählt werden.

Nach den Ergebnissen des Jahres 2011 der 17 größten Herstellerunternehmen für Metall-, Holz- und Kunststoffmöbel, belief sich der Verlust vor Steuern auf 32,7 Millionen gegenüber 24 Millionen im Jahr 2010. Der Reinverlust nach Steuern – 0,6 Millionen Euro gegenüber 5,2 Millionen im Jahr 2010 – belief sich auf 33,3 Millionen gegenüber 29,1 Millionen im Jahr 2010.

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