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Sonntag, 25. Juni 2017
  
Griechenland: Abfall um 13,9 % beim Verkauf von Technologieprodukten im dritten Trimester – mit Ausnahme der elektronischen Artikel
Donnerstag, 10. Januar 2013
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Um 8,4 % stieg der Wert der verkauften elektronischen Konsumgüter im dritten Trimester 2012 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011, und erreichte somit 112,2 Millionen Euro. Verantwortlich dafür war vor allem der Verkaufsanstieg von Fernsehgeräten mit integriertem MPEG4-Empfang – wobei die Verbraucher ganz klar kleinere und preisgünstigere Bildschirme bevorzugten – aufgrund der Beendung des analogen Fernsehempfangs in Attika am 20. Juli. Dagegen ging der Verkauf von Tongeräten zurück, mit Ausnahme von Spielkonsolen, welche stabil blieben.

Dennoch war, nach Studien von GFK, das relativ gute Marktbild die Ausnahme, die die Regel bestätigt, da das zur Verfügung stehende Einkommen der Haushalte und das Vertrauen der Verbraucher weiter schwinden. So zeigten sich im konkreten Zeitraum (Juli-September 2012) die Verkäufe von Technologieprodukten um 13,9 % niedriger und beliefen sich auf 479,4 Millionen Euro gegenüber 557 Millionen im selben Zeitraum des Jahres 2011. 

Der größte Abschwung wurde im Bereich Fotografieprodukte festgestellt, deren Verkaufswert bei 13,7 Millionen Euro lag, d. h. um 28,2 % schwächer war als im dritten Trimester 2011. Hierfür liegt der Hauptgrund in der Tatsache, dass die Verbraucher mehr und mehr ihre Mobiltelefone als Fotoapparate nutzen – während gleichzeitig die Sonderangebote reduziert wurden und die durchschnittlichen Preise anstiegen.

Im Bereich Telekommunikation verminderte sich der Verkaufswert um 14,5 % und lag bei 123,8 Millionen Euro. Hier ist die Tendenz zur Markteinführung von Modellen unter 100 Euro offensichtlich, wobei weiterhin die Mehrzahl der Modelle bei bis zu 200 Euro liegt, welche natürlich technisch eindeutig überlegen sind.

In den übrigen Bereichen verminderte sich der Verkauf von kleinen Haushaltsgeräten um 16,9 % und lag bei 35,2 Millionen Euro – wobei die bekanntesten Marken ihren Anteil durch Einführung neuer und billigerer Modelle mit begrenzten technischen Möglichkeiten ausweiten konnten. Bei Laptops war der Abschwung stark, während jedoch der Durchschnittspreis sich im Vergleich zu 2011 aufwärts bewegte. Zuletzt zu Büroausstattung und –material: die Verminderung des Verkaufswerts beschränkte sich auf 4,2 %, wobei der Wettbewerbsdruck sich beim Verbrauchsmaterial vor allem aufgrund der erhöhten Präsenz von Private Labels verstärkte.

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