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Dienstag, 12. Dezember 2017
  
Griechenland: Starker Einnahmenrückgang im privaten Gesundheitswesen – Hauptgrund sind die “Sonderangebote” für Versicherte der öffentlichen Krankenkasse
Mittwoch, 7. Januar 2015
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Um 19 % gegenüber dem Vorjahr gingen die Einnahmen der im privaten Gesundheitswesen tätigen Unternehmen im Jahr 2013 zurück, soweit eine Icap-Studie. Als Hauptgrund für diese Entwicklung gilt die Verminderung derer Ansprüche bei Dienstleistungen für Versicherte der öffentlichen Krankenkasse, welche durch den Mechanismus des “clawback-rebate” nach Einführung des Gesetzes 4172/2013 ausgelöst wurde. 

Der Prozentsatz der Verminderung ist jedoch nicht für alle Kategorien von Unternehmen der Branche gleich. Konkreter wurde die höchste Verminderung – in Höhe von 23 % - bei den Einnahmen von Allgemeinkliniken, auf die zudem mit 61 % der höchste Marktanteil entfällt, verzeichnet. In der Unterkategorie der neuropsychiatrischen Kliniken (sie machen 9 % der Allgemeinkliniken aus) war der Rückgang mit 22 % etwa gleichhoch. 

Um 15 % gingen die Einnahmen der Geburts- bzw. gynäkologischen Kliniken zurück, deren Marktanteil bei 14 % liegt. Für private Diagnosezentren, Marktanteil 25 %, lag der Rückgang bei 9,5 %. 

Zuletzt lohnt die Bemerkung, dass durch die Unsicherheit bezüglich der Zukunftsaussichten der griechischen Wirtschaft die Repräsentanten der Branche äußerst zurückhaltend bei der Einschätzung der weiteren Entwicklung ihrer Unternehmen sind. 

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