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Dienstag, 24. Oktober 2017
  
Recycling gewinnt Boden
Freitag, 24. April 2009
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Recycling entwickelt sich in raschem Tempo in Griechenland, obwohl noch immer um die 500 illegale Mülldeponien existieren. Dies beweist die Tatsache, dass im Jahr 2007 24% des Haushaltsmülls recycelt wurde, entgegen nur 6% im Jahr 2003. Dieser Anteil bedeutet nun einen sicheren Platz im EU-Durchschnitt, der bei 33% liegt. Diese Entwicklung ist zum Großteil den „Gesamtsystemen zur alternativen Müllverwertung“ (SSED) zuzuschreiben, die 2004 unter der Aufsicht der „Griechischen Gesellschaft zur Müllaufbereitung durch Recycling AG“ (EEAA) gegründet wurden.
 
Außerdem wurden im Jahr 2007 504.000 Tonnen Verpackungsmüll recycelt, von denen 344.000 Tonnen den SSED zuzurechnen sind (68.000 Tonnen wurden mit Hilfe von “blauen Abfallcontainern” gesammelt). Es sei erwähnt, dass 2005 die entsprechenden Werte bei 444.000 bzw. 63.000 Tonnen lagen. Im selben Jahr wurden etwa 49.000 Fahrzeuge jeder Art  recycelt, gegenüber nur 6.500 im Jahr 2005. Einen starken Anstieg verzeichnet ebenfalls das Reifen-Recycling – 46.700 Tonnen im Jahr 2007 gegenüber 24.800 im Jahr 2003 – sowie die Aufbereitung von Schmierölen – 36.500 Tonnen gegenüber 29.900.

Dasselbe gilt für Batterien, Akkumulatoren und elektrische bzw. elektronische Geräte. Batterien-Recycling verdoppelte sich im Zeitraum 2005-2007 von 218 auf 442 Tonnen. Die Anzahl aufbereiteter Akkumulatoren erhöhte sich von 20.500 auf 32.000 Tonnen. Beeindruckend ist jedoch  vor allem die Zahl für recycelte Geräte, die sich um circa 300% steigerte, von 9.800 Tonnen im Jahr 2006 auf 28.900 Tonnen in 2007.

Nach Studien der Hellastat (Griechische Gesellschaft für Statistik & Finanzinformationen) in 62 Unternehmen der Recycling- und Müllverarbeitungsbranche, steigerte sich deren Umsatz für die drei Jahre 2005-2007 um jährlich 24%. 56 der Unternehmen konnten im Jahr 2007 Gewinne verzeichnen. Hierzu muss angemerkt werden, dass die 5 größten Unternehmen 45,7% des Umsatzes für sich verbuchen – dieser Anteil vermindert sich allerdings von Jahr zu Jahr.

Zuletzt hier noch die amtlichen Zahlen für den Siebenjahresraum 2007-2013, nach denen 590 Millionen Euro aus städtischen und staatlichen Quellen für die Müllverwertung bereitgestellt werden sollen, im Gegensatz zu 700 Millionen Euro für den Siebenjahresraum 2000-2006.

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