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Mittwoch, 28. Juni 2017
  
Sportschuhe sind reine Importware in Griechenland
Donnerstag, 19. November 2009
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In der Sportschuhbranche sind griechische Firmen heute ausschließlich als Importunternehmen tätig, seit die inländische Fabrikation seit 1998 endgültig zum Stillstand gekommen ist. Dies bedeutet eine Einschränkung der Gewinnmargen, die vor allem im Hinblick auf den stetig steigenden Absatz der Branche, in den Jahren 2000-2008 um durchschnittlich 8,5 % jährlich, aufmerken lässt. Der Markt für Sportbekleidung z. B. bewegt sich dagegen in umgekehrter Richtung und notierte im selben Zeitraum eine Abnahme um 8,5 % durchschnittlich.
 
Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass dieser Aufwärtstrend fast ausschließlich dem großen Anstieg der Nachfrage nach sogenannten „Modesportschuhen“ zuzuschreiben ist, die heutzutage in Geschäften und Ketten jeder Art zum Sortiment gehören – einschließlich großer Warenhausketten, Supermärkten und klassischer Schuhgeschäfte. Diese Kategorie macht schon 64 % des genannten Marktes aus.
 
Dem gegenüber erreicht die Kategorie „Hightech Sportschuhe“, die für die Ansprüche verschiedenster Sportarten entwickelt werden, einen Marktanteil von 36 %. Charakteristisch ist, dass im Jahr 2008 ein leichter Nachfrageanstieg bei Jogging-, Fußball- und Aerobic/Fitnessschuhen verzeichnet wurde.  

Die Wirtschaftsdaten der Branche betreffend, so geht aus der jüngsten Studie von ICAP, für die veröffentlichte Zahlen von 18 ausgewählten Unternehmen bewertet, analysiert und in eine Gruppenbilanz einbezogen wurden, hervor, dass die Gesamtaktiva  sich im Jahr 2007 auf 444,1 Millionen Euro beliefen und damit einen Anstieg um 6,8 % gegenüber 2006 notierten. Obgleich sich in diesen 18 für die Studie analysierten Unternehmen der Gesamtverkauf im betrachteten Zeitraum nicht erheblich veränderte, verzeichneten sie Einbußen um 25,8 % beim  Gewinn – vor allem aufgrund der Abnahme des Bruttogewinns und des Handelsergebnisses. Die kurzfristigen Verpflichtungen beliefen sich auf 213,5 Millionen Euro (immer noch für 2007), die lang- und mittelfristigen auf 75,8 Millionen Euro.

Zuletzt bleibt anzumerken, dass es in der Branche - wie auch in vielen anderen Branchen der griechischen Wirtschaft -  eine steigende Marktdurchdringung auf dem Wege sogenannter „alternativer“ Verkaufsnetze, wie z. B. Wochenmärkte oder chinesische Geschäfte, von meist preisgünstigen No-Name-Sportschuhen gibt.

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