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Dienstag, 24. Oktober 2017
  
Banken Griechenland: Schlacht um die 28 Milliarden- Offenes Feld für Fusionen und Übernahmen
Montag, 16. Februar 2009
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Insgesamt als stabil bezeichnete Wirtschaftsminister Jannis Papathanasiou die Lage der griechischen Banken. Grund dafür sei der relative geringe Einfluss von ”toxic assets”. Dennoch, Herr Papathanasiou betrachtet die Anzahl griechischer Bankinstitute als hoch – und gibt damit indirekt von Regierungsseite grünes Licht für Fusionen und Übernahmen – eventuell auch unter Teilnahme ausländischer Gesellschaften.

In der Zwischenzeit charakterisierte die Vereinigung Griechischer Banken (EET) die Nichtunterstützung von ausländischen Tochtergesellschaften griechischer Bankgesellschaften als “großen strategischen Fehler”. Dadurch wird die von Jorgos Provopoulos, Vorsitzender der griechischen Zentralbank, vertretene Position in Zweifel gezogen. Letzterer trägt die Verantwortung für die Verwaltung des “Unterstützungspakets” in Höhe von 28 Milliarden Euro, die für die Bankbranche bestimmt sind, und widersetzt sich der “Ausfuhr” von Kapital in die Balkanländer und andere Märkte griechischen Interesses.

Konkret :
- für 2008 entspricht der Anteil der Aktiva griech. Banken auf Auslandsmärkten insgesamt 14% der Gesamtaktiva des griechischen Kreditwesens, und beläuft sich auf 53,3 Milliarden Euro
- das griech. Bankennetz im Ausland umfasst über 3500 Geschäftsstellen mit 40 000 Angestellten .
- auf ausländischen Märkten sind mehr als 8000 Unternehmen aktiv, die unterstützungsbedürftig sind

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